Museum of History of Photography in Krakow
Nowości księgarni / Buch-Neuerscheinungen
Artikel über die Konferenz (Link)
Artykuł o konferencji (Link)
Das folgende Gedicht bewegte den Schriftsteller immer wieder:
Zbigniew Jerzyna
Russland
O, Russland! Du bist ein Stöhnen Europas.
Deine weiten Flächen schlagen mit dem Kopf gegen den Ural.
Es gibt zuviel herrenloser Luft.
Du möchtest mit niemandem
Deinen eigenen Gott teilen.
Beim Öffnen von der Matrioschka
ist in jeder Puppe Byzanz.
Hinter dem Nebel Deiner riesigen Seen
versteckst Du Deine schmalen Augen.
Du hältst nicht das Wort.
Zu großen Proben
setzt Du Dein Volk aus.
"So ist das Leben", sagt ein Halbfreier.
Schwermütig schaut der Westen zu,
wie Du Deine Genialität verschluckst.
Ewigkeiten vergehen und Du schaffst es nicht
einen Menschen zu formen.
Deine fließenden Projekte
der Ahnungslosigkeit
Deine immer und nun
niedergeschlagene Seele.
In Dir schreit Workuta
und das Feuer des Kaukasus.
Wache auf Russland,
stoße die grauenhaften Träume weg.
Du kannst gefährlich sein, Russland.
Und deswegen dürfen wir niemals
das Zepter Russlands küssen.
aus dem Band "Sie sagen und andere Gedichte", 2003, Übersetzung von Agnieszka Rzadca
In Erinnerung an Kamil Olszewski - Pamięć Kmila Olszewskiego
( † 2011 )
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