18 mal operiert
Der kleine Simon leidet an einer seltenen schweren Krankheit
Ein Baby, das ist der Wunsch vieler Liebes- und Ehepaare. Ist es dann endlich da, ist die Freude übergroß. Auch für Familie Seyfarth aus Erfurt war das Glück perfekt, als Simon vor 17 Monaten auf die Welt kam. Doch plötzlich zerstört eine schlimme, rätselhafte Krankheit das Familienglück.
Waterhouse-Friedrichson-Syndrom
Als der kerngesunde Junge am 19. Dezember plötzlich hohes Fieber hat, und sein Körper voller blauer Flecke ist, bringt ihn Vater Sven Seifarth sofort ins Erfurter Klinikum auf die Kinderintensivstation. Dort erfährt er eine schockierende Diagnose. Simon leidet unter dem Waterhouse-Friedrichson-Syndrom. Die nächsten 48 Stunden entscheiden über Leben und Tod des kleinen Jungen.
 
Hoffnung auf Besserung
Simon wird intensiv mit Antibiotika behandelt. Doch es gibt Nebenwirkungen - lebenswichtige Organe werden durch die Behandlung nicht ausreichend durchblutet, ganze Hautpartien sterben ab. Teile des linken Fußes müssen Simon amputiert werden. 18 Operation liegen inzwischen hinter ihm. Doch Simon hat den Kampf gegen die Krankheit gewonnen.